25. Mai 2018

Kleine und die Caritas: Hilfe bei privaten und beruflichen Problemen

Seit knapp einem Jahr arbeitet die Firma Kleine eng mit der Caritas und bietet den Mitarbeitern eine persönliche, vertrauliche, professionelle Betreuung bei privaten und beruflichen Problemen. Wir freuen uns mit Frau Weinrich eine sehr engagierte Partnerin an unserer Seite zu haben, welche sich immer mit Herzblut für die Belange unserer Mitarbeiter einsetzt.

Uns liegt sehr viel daran, dass Angebot in der Belegschaft bekannt zu machen. Aus diesem Grund haben wir ein kleines Interview mit Frau Weinrich geführt.

 

Welche Unterstützungsangebote bietet die Caritas?

Wir halten für Sie Lösungen bereit, bevor es zu Überbelastungen, Krisen und Ausfallzeiten kommt oder natürlich auch, wenn Sie akut betroffen sind. Bei persönlichen Fragen und Herausforderungen sind wir für Sie da! Die Beratung ist individuell, vertraulich und deckt viele unterschiedliche Themen ab:

  • Konflikte mit Kollegen, Kolleginnen und Vorgesetzten
  • Überforderung, Erschöpfung und Burnout
  • Partnerschaft und Familie, Erziehung
  • Belastung durch pflegebedürftige Angehörige
  • Soziale Schwierigkeiten
  • Schulden
  • Gesundheit, psychosomatische Beschwerden
  • Suchtgefährdung, Abhängigkeit
  • Ereignisse, wie Übergriffe, Unglücke, Krankheiten, Schwerbehinderung, Tod usw.
  • Persönliche Krisen

Führungskräfte coachen wir unter anderem im Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und solchen mit Anzeichen von Suchtverhalten.

In besonderen Situationen unterstützen wir auch ganze Teams durch Coaching.

An wen kann man sich bei anderen Themen wenden?

Mit Ihren Anliegen können Sie sich immer erst einmal an uns wenden. Wenn Sie zum Beispiel  finanzielle Sorgen haben, würden wir Sie gern an die Schuldnerberatungsstelle der Caritas vermitteln, da unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort das notwendige fachliche Know-How haben. Wir achten darauf, dass Sie zeitnah, also innerhalb von 7 Tagen, einen Erstberatungstermin in Anspruch nehmen können.

Macht dies bei einer Gebäudereinigungsfirma überhaupt Sinn solche Unterstützungen anzubieten?

Selbstverständlich! Wenn man sich um seine Kinder oder Eltern sorgt, Ärger mit den Kollegen hat oder wegen Stress nicht mehr gut schlafen kann, fühlt sich das für alle nicht gut an und bringt uns an unsere Grenzen, ob man nun bei der Firma Kleine angestellt ist, bei der Caritas oder im Finanzministerium.

Können Sie mir ein konkretes Beispiel schildern, bei welchem Sie helfen konnten?

Das ist schwierig, da ich dann meiner Schweigepflicht nicht mehr gerecht würde. Auf jeden Fall habe ich viele Menschen kennengelernt, die trotz schwieriger Lebensumstände, zum Beispiel nach dem traurigen Verlust ihrer Angehörigen, zuverlässig und mit enormem Kraftaufwand ihre Aufgaben bei der Firma Kleine bewältigt haben. Vielleicht konnte ich einen kleinen Beitrag leisten, dass das möglich ist.

In wie weit werden die Persönlichkeitsrechte gewahrt?

Außer wenn ich von der Schweigepflicht entbunden werde, garantieren wir Ihre Anonymität. Niemand erfährt, wenn Sie es nicht wollen, dass Sie Beratungsgespräche in Anspruch nehmen. Die Firma Kleine hält dieses Beratungsangebot, so wie andere moderne und sozial engagierte Unternehmen auch, vor und verlangt Rechenschaft in Form von Zahlen:  Wie viele Ratsuchende haben sich an uns gewandt? Wie viele Gespräche haben wir geführt?

Was qualifiziert und motiviert Sie persönlich unsere Mitarbeiter zu unterstützen?

Ich habe mich zeitlebens für Menschen interessiert und engagiert. Angefangen hat es mit meiner depressiven Großmutter, der ich sehr verbunden, aber auch verpflichtet war. Später arbeitete ich mit bedürftigen Kindern, was mir jedoch zu nah ging. Weil mir in diesem Tätigkeitsfeld der notwendige Abstand fehlte, begann ich eine lange Reise durch verschiedene Studiengänge, Zusatzausbildungen und Supervisionen. Und natürlich hatte ich immer mindestens einen Job, bei dem ich mit Menschen arbeitete. Nun gelte ich mittlerweile als eine erfahrene Kollegin, was mir in meiner Tätigkeit als Beraterin dienlich ist. Mich manchmal natürlich auch ein wenig mit Wehmut erfüllt. Noch habe ich die Kraft und auch das Interesse, mich jedem Ratsuchenden zu öffnen und nach bestem Wissen und Gewissen zu begleiten. Und dass das so bleibt, hole auch ich mir immer wieder Unterstützung und Kraft bei meiner Supervisorin, Kolleginnen und Freunden.