10. Juni 2021

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Urlaubsreisen in bestimmte Gebiete sind wegen der Corona-Pandemie weiterhin riskant. Neben einer erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus, können sie weitere erhebliche Nachteile für Sie als Arbeitnehmer und uns als Arbeitgeber mit sich bringen. Wir raten Ihnen daher von Reisen in Risikogebiete ab. Sollten Sie sich dennoch für den Urlaub in einem Risikogebiet entscheiden, halten Sie sich bitte an die von der Bundesregierung vorgegebenen Regeln für Reisen in Risikogebiete.

Wichtig: Soweit Sie wegen einer vermeidbaren Urlaubsreise in ein Risikogebiet nach der Rückreise nach Deutschland in Quarantäne müssen, dürfen Sie in diesem Zeitraum nicht arbeiten und Ihnen steht kein Entgelt für diesen Zeitraum zu. Als Arbeitgeber sehen wir eine Urlaubsreise in ein Risikogebiet kritisch, denn dies kann zu unvorhersehbaren Ausfallzeiten der Mitarbeiter führen. Damit können wir die Arbeitseinsätze nicht mehr planen und bekommen evtl. Schwierigkeiten mit Kunden.

Liegt Ihr Urlaubsort in einem Risikogebiet?

Ob Ihr Urlaubsort in einem Risikogebiet (Risiko-, Hochrisiko-, Virusvariantengebiet) liegt, sehen Sie hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Was ist zu beachten?

  • Für die Einstufung Ihrer Urlaubsregion als Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet kommt es nicht auf den Urlaubsbeginn, sondern auf den Zeitpunkt der Rückkehr nach Deutschland, an!
  • Vor der Rückreise nach Deutschland müssen Sie Ihre Rückreise über einreiseanmeldung.de anmelden.
  • Sofort nach der Einreise haben Sie grundsätzlich die Pflicht zur 10-tägigen Quarantäne (Aufenthalt in der eigenen Wohnung, kein Besuch empfangen). Diese entfällt erst bei einer Übermittlung eines Impf-, Genesenen-, oder Testnachweises. Achtung: Bei Einreise aus Hochrisikogebieten wird die Pflicht zur Quarantäne frühestens mit einem 5 Tage nach Einreise durchgeführten negativen Coronatest beendet. Wichtig: Bei Einreise aus Virusvariantengebieten dauert die Absonderung 14 Tage ohne Verkürzungs­möglichkeit. Bei Flugreisen müssen Impf-, Genesenen- oder Testnachweise schon vor Abflug vorgelegt werden können (auch bei Einreise aus einem Nicht-Risikogebiet). Der dann vorgelegte Test-Nachweis entbindet nicht von der Pflicht bei Rückreisen aus Hochrisikogebieten nach 5 Tagen einen weiteren Test durch­zuführen, erst ein Negativergebnis dieses Tests kann zur Befreiung von der Quarantäne führen.

Was passiert, wenn ich in Quarantäne muss?

Während der Zeit der Absonderung dürfen Sie nicht zur Arbeit kommen und bekommen für diesen Zeitraum kein Entgelt. Gleichwohl haben Sie uns unverzüglich den Grund Ihres Nichterscheinens und die voraussicht­liche Dauer Ihrer Absonderungspflicht mitzuteilen.

Trotz der Einschränkungen wünschen wir Ihnen angenehme Urlaubstage!