21. Mai 2020

Die Corona-Pandemie macht auch vor unserm Unternehmen nicht Halt …

Eine Vielzahl unserer Auftraggeber aus der „öffentlichen Hand“, Produktionsbetriebe, insbesondere die Hotellerie und Gastronomie sind geschlossen.

Die Konsequenzen daraus beschreibt unser Leiter Finanzen Herr Sziedat wie folgt:

Beginnend Anfang März, mit der Absage der ITB, stellten die vergangenen Wochen eine große Herausforderung im Umgang mit der Corona Pandemie für uns alle dar.

Eine Vielzahl unserer Kunden war von einer Schließung der Betriebe betroffen. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungsangeboten brach deutlich ein. Zahlungsausfälle und damit einhergehende Liquiditätsengpässe waren zu befürchten, dennoch  wollten wir zu unserer gesellschaftlichen Verpflichtung der pünktlichen und  vollständigen Entlohnung unser Arbeitskräfte für Ihre getätigte Arbeit stehen.

Gemeinsam mit unserem Gesellschafter, der Kleine Stiftung, sowie Liquiditätsreserven der vergangenen Jahre konnten insbesondere die ersten Tage des Shutdown bewältigt werden und es gelang die Monatsentgelte sowie sonstigen Verpflichtungen gegenüber unseren langjährigen Lieferanten vollständig und pünktlich zu bedienen.

Aufgrund der positiven, betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der Monate Januar und Februar 2020 konnte das I. Quartal 2020 trotz einem deutlichen Verlust im Monat März 2020 noch mit einem positiven Gesamtergebnis abgeschlossen werden. Gegenüber dem Vorjahr ist dennoch ein deutlicher Rückgang von 40% zu verzeichnen.

Sonderleistungen und unsere Dienstleistungen in klinischen Bereichen sowie reduzierte Leistungen im universitären und musealen Bereich verschaffen uns gegenwärtig die finanzielle Luft zum Atmen.

Ohne die Möglichkeiten der Kurzarbeit, der Stundung von Steuer- oder Mietverpflichtungen wäre eine weitere, pünktliche Entgeltzahlung an unsere Mitarbeiter oder Lieferanten nicht möglich. Unser aktives Forderungsmanagement sichert die mühsame Zahlung unserer berechtigten Forderungen, welche in Einzelfällen für erbrachte Dienstleistungen vor der Corona Pandemie stehen.

Die vor uns liegenden Monate und Quartale werden uns zeigen, wie beschwerlich die Reise aus der Corona Pandemie für uns werden wird. Die Auswirkungen dieser Krise werden wirtschaftlich zunehmend spürbarer und noch lange Zeit nachwirken. Ich bleibe aber vorsichtig optimistisch.

Deutschland wird aufgrund seines vorbildlichen und international anerkannten Krisenmanagements erhebliche wirtschaftliche Vorteile haben. Denn Unternehmen und Investoren suchen in schwierigen Zeiten nach sicheren Verwertungsbedingungen. Das ist langfristig betrachtet, eine gute Nachricht für alle am Wirtschaftsleben beteiligten.

Für die mittelfristige Zukunft wünsche ich uns allen von politischer Seite ein weiter deutliches und wirksames Konjunkturprogramm und insbesondere Zuversicht, Freude und Mut. Gemeinsam werden wir diese Herausforderungen bewältigen.

Ihr Stefan Sziedat
Leiter Finanzen